Virtualisierungslösungen kommen in die Jahre

Mittlerweile stoßen viele virtuelle Infrastrukturen im Mittelstand an ihre Grenzen und müssen erweitert werden. Die Infrastrukturen der ersten Generation wurden auf der grünen Wiese geplant, implementiert und getestet. Die nun anstehenden Erweiterungen sind jedoch im laufenden Betrieb vorzunehmen. Hinzu kommt, dass meist nur eine Bedarfsplanung für RAM und Festplattenplatz, nicht aber für Netzwerk- und I/O-Performance erstellt wurde. Wenn gar noch Mitarbeiter gewechselt haben oder die Zeit drängt, ist die typische IT-Abteilung eines Mittelständischen Betriebs mit dieser Aufgabe zu Recht überfordert.

Derzeit betreut WorNet mehrere solcher Projekte, bei denen die Virtualisierungs-, Netzwerk- und Storage-Landschaft dokumentiert, analysiert und modernisiert wird. Die typischen Fragen sind:

  • Welcher Engpass begrenzt die Performance der virtuellen Maschinen?
  • Erreicht die Infrastruktur das gewünschte Level an Ausfallsicherheit?
  • Gibt es versteckte Abhängigkeitsbeziehungen?
  • Wie können Ressourcen für wichtige, leistungshungrige Maschinen reserviert werden?
  • Wie kann der laufende Betrieb sinnvoll überwacht werden?
  • Wie lässt sich der zukünftige Kapazitätsbedarf frühzeitig ermitteln?
  • Was ist beim Ausfall der Komponente X zu tun?
  • Wie können wir nach Störungen den Betrieb zügig wieder aufnehmen?
  • Ist die Datensicherung vollständig und wie hat ein Restore zu erfolgen?

Christian Eich

Durch unsere Herstellerunabhängigkeit und den Verzicht auf Handelsgeschäfte sind wir für unsere Kunden ein vertrauenswürdiger Partner in Verhandlungen mit Herstellern und Systemhäusern. Und die Erfahrung im Betrieb unseres eigenen Rechenzentrums hilft uns funktionierende und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvolle Lösungen für mittelständische IT-Abteilungen zu finden.

Christian Eich
WorNet AG
eich@wor.net
Telefon 08171/418090

Besichtigung bei Deckel MAHO Seebach in Geretsried

Hallo zusammen,

ein besonderer Eindruck eines Maschinenbau-Betriebs konnte ich gestern bei der Deckel MAHO Seebach GmbH, einem Unternehmen des Gildemeister Konzerns, in Geretsried erleben. Dort wurden am Rande einer Veranstaltung des Wirtschaftsforum Oberland Werkzeug- und Formmaschinen im HSC Center gezeigt. Wo früher rund um die Fräsmaschinen Unmengen von Öl und Spänen lagen, kann man heute vom Fußboden essen. Wirklich beeindruckend!

(nicht nur die) IT bleibt spannend,

Christian Eich

eMail-Migration bei Weber Schraubautomaten GmbH

WorNet AG

Hallo, zusammen

eMail-Migrationen haben es in sich, so auch kürzlich bei einem Wolfratshauser Maschinenbaubetrieb.

Die Herausforderung:

  • 120 GB Mail-Volumen auf einem veralteten, überlasteten System umziehen
  • auf einen neuen Server mit einem neuen Mailsystem
  • und gleichzeitig 120 neue Clients ausrollen und die Mitarbeiter schulen.

Dieser Herausforderung hat sich Hannes Wilhelm von der WorNet AG und die IT-Abteilung von Weber Schraubautomaten gestellt.

Zarafa GroupwareDie Wahl der Server-Software fiel auf die Groupwarelösung „Zarafa„, da neben den Clients mit Outlook auch diverse OpenSource-Komponenten mit dem Mailsystem integriert werden sollten und dafür bei Zarafa gute Schnittstellen zur Verfügung stehen. Als Backend dient ein  MySQL-Server auf einer leistungsfähigen Hardware, der auch für andere Projekte genutzt wird. Der Zarafa-Applikationsserver konnte als virtuelle Linux-Maschine sehr ressourcenschonend aufgesetzt werden.

Migration

Während der Migrationsplanung wurden die neuen Outlook-Clients ausgerollt und Schulungen abgehalten. Trotz anfänglicher Skepsis freute sich das Gros der Belegschaft auf das neue System, mit dem Wartezeiten beim Zugriff auf Mail der Vergangenheit angehören.

Die Migration der existierenden Mailboxen, insbesondere einer speziellen Mailbox, die als Projekt-bezogene Dokumentenablage allen eMail-Verkehr nach Projektnummer sortiert umfasste, gestaltete sich aufwändig. Die alte Mail-Software Tobit bot zwar eine IMAP-Schnittstelle, allerdings darf man diese getrost als Feigenblatt bezeichnen, da sie viele Funktionen gar nicht bietet (z.B. gab es keine eindeutige ID der Mails an denen man hätte feststellen können ob eine Mail schon auf dem Zielsystem vorhanden ist oder noch migriert werden muss). Ansonsten lieferte der alte Server die Mails nur in kleinen Häppchen und mit langen Wartepausen aus.

Mit der Migration von Mailboxen per IMAP haben wir eigentlich gute Erfahrungen gemacht und so konnten wir unser IMAP-Migrationsskript auch an die erschwerten Bedingungen anpassen und letztlich in etlichen Nächten alle Mails aus dem Altsystem retten. Damit die Mitarbeiter am Tag X nicht vor leeren Mailboxen stehen wurden die Mails nach Datum sortiert migriert, d.h. die aktuellen Mails standen sofort wieder zur Verfügung, die älteren Mails gesellten sich dann nach und nach dazu.

Fazit

Die Erwartungen an das neue Mailsystem wurden durchweg erfüllt, insbesondere das Arbeiten mit dem großen Projekt-Folder geht nun erheblich schneller und unkomplizierter von der Hand, was täglich einige Arbeitszeit und Nerven spart. Und es muss nicht immer Software aus Redmond sein, die Zarafa-Lösung hat ca. 50% Lizenzkosten eingespart und belegt signifikant weniger Ressourcen und hat dennoch alle Anforderungen erfüllt und die Integration anderer Projekte sehr vereinfacht.

IT bleibt spannend,

Euer Christian Eich

IT-Forum Bayern gründet Arbeitskreis Maschinenbau

Gründungstreffen des Arbeitskreises Maschinenbau

Gründungstreffen des Arbeitskreises Maschinenbau mit Christian Eich (WorNet AG), Andreas Geßner (GEDAG), Armin Öllinger (SPQR Informatik GmbH)

Mitglieder des IT-Forum Bayerns mit Kunden aus der Maschinenbaubranche haben sich heute zum Arbeitskreis (AK) Maschinenbau zusammengeschlossen.

Der Arbeitskreis hat folgende Ziele:

  • Forum für Erfahrungsaustausch
  • Kooperationen bei IT-Projekten
  • gegenseitige Hilfestellungen
  • Vernetzung untereinander
  • persönliche Treffen
  • Austausch über diesen Blog

Interessierte Maschinenbauer und IT-Dienstleister,  die sich diesem Arbeitskreis anschließen, eigene Beiträge im AK Maschinenbau publizieren oder an unseren regelmäßigen Treffen teilnehmen wollen, sind herzlich willkommen.

Kontakt: ak-maschinenbau@it-forum-bayern.de